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Forum » Medienkritik

Beitrag 1 bis 10 von 36 Beiträgen
pfosten

Medienkritik

Von pfosten am 10.02.2016, 21:00 Uhr
#1

Ich möchte diesen Thread einführen, weil ich auch den eher nicht so national-konservativen Foristen eine Möglichkeit bieten möchte, Themen im Zusammenhang mit Wahlen und anderen politischen Themen zu diskutieren, ohne dieses Thema einer speziellen Partei oder Begrifflichkeiten bestimmter Parteien zuzuordnen.

Wie wichtig Medien sind, kann jeder daran ermessen, wenn man objektiv bewertet, wieviel Zeit persönlich für Medienkonsum aufgewendet wird.

Der Übergang ins Informationszeitalter macht nicht nur den klassischen Medien schwer zu schaffen, sondern auch den Parteien in den Parlamenten. Denn schliesslich können die politischen Akteure ihr Handeln und ihre Entscheidungen auf Dauer nur legitimieren durch die öffentliche Meinung.

BirnstinglausRom

RE: Medienkritik

Von BirnstinglausRom am 10.02.2016, 22:14 Uhr
#2
ich habe schon im amerikathread geschrieben, dass mir bei den meisten medien der tiefgang fehlt, die oberflächlichkeit ist erschreckend.
für jeden, der sich mit new hampshire beschäftigt hat, war klar, dass die sieger nur trump und sanders heißen konnten. dennoch war in den europäischen medien fast durchgängig von überraschung und sensation die rede.
man ist völlig fixiert auf den "verrückten" trump und den "sozialisten" sanders, übersieht dabei meines erachtens aber das was dahintersteht:
1.) hillary clinton ist extrem unbeliebt, ist die idealtypische vertreterin des establishment, der börse und des business. gegenstück auf der republikanischen seite ist jeb bush, um längen intelligenter als sein bruder, auch mit höherer sozialer kompetenz ausgestattet, nur nützt ihm das in der aktuellen gemengelage nichts.
2.) die republikaner sind eine zutiefst gespaltene partei mit mehreren flügeln. es gibt auch bei diesen eine starke strömung gegen die da oben (trump), daneben die radikale tea party (rubio), religiöse fundamentalisten (cruz) und gemäßigt-moderate (kasich, bush, christie u. a.).
wenn es der parteiführung nicht gelingt, sich auf einen gemäßigten einzuschwören und die anderen zum verzicht zu bewegen, steuern wir auf einen selbstzerfleischungsprozess ungeheuren ausmaßes zu, von bundesstaat zu bundesstaat wird jemand anderer vorne liegen, je nach der soziologischen struktur des staates, und trump wäre vermutlich der lachende gewinner dieser pattstellung.

zusammengefasst:
ich wünsche mir eine intensivere auseinandersetzung der journalisten mit der materie, über die sie berichten, und eine wesentlich seltenere verwendung von zuschreibungen wie "sensation" oder "überraschung".

in bezug auf die drei landtagswahlen wird man wohl von großen überraschungen sprechen, weil die cdu ziemliche klatschen kassiert, oder von sensationen durch die afd.
deren wahlergebnis wird sich aber mit hoher wahrscheinlichkeit im bereich des erwartbaren befinden, und ein exzellenter journalist täte jedenfalls jetzt schon gut daran, für das deutlich bessere abschneiden in sachsen-anhalt recherchen anzustellen, um
1.) vor allen anderen und
2.) noch dazu eine gut fundierte analyse vorlegen zu können.
pfosten

RE: Medienkritik

Von pfosten am 15.02.2016, 20:03 Uhr
#3
http://uebermedien.de/1796/die-welt-entlaesst-redakteur-der-fuer-afd-manifest-skizziert-haben-soll/
Die Springer-Presse eiert da aber ganz schön rum.
Ruebezahl

RE: Medienkritik

Von Ruebezahl am 15.02.2016, 21:45 Uhr
#4

--- Beitrag wurde entfernt ---

pfosten

RE: Medienkritik

Von pfosten am 15.02.2016, 22:31 Uhr
#5
@Ruebezahl: Hast du den Beitrag über Pretzel und Lachmann gelesen? Ich bezeichne das mal als Filz. Klickraten, alles andere ist Wurst.
Ruebezahl

RE: Medienkritik

Von Ruebezahl am 16.02.2016, 21:16 Uhr
#6

--- Beitrag wurde entfernt ---

pfosten

RE: Medienkritik

Von pfosten am 29.02.2016, 19:03 Uhr
#7
Auch mal wieder ein schönes Beispiel aus dem Hause SPON für die Kategorie "Medienwirkungsberichterstattung":
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-bundeskanzlerin-in-umfrage-wieder-beliebter-a-1079947.html

@Ruebezahl: Dein Beispiel ist ein klarer Fall für die Kategorie "Alternative Medienfinanzierung". Gibt es eigentlich das Profil von Lachmann bei der Welt noch mit dem Link auf dessen Seite?

FWHH

RE: Medienkritik

Von FWHH am 29.02.2016, 19:45 Uhr
#8
Auch mal wieder ein schönes Beispiel aus dem Hause SPON für die Kategorie "Medienwirkungsberichterstattung":
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-bundeskanzlerin-in-umfrage-wieder-beliebter-a-1079947.html

@Ruebezahl: Dein Beispiel ist ein klarer Fall für die Kategorie "Alternative Medienfinanzierung". Gibt es eigentlich das Profil von Lachmann bei der Welt noch mit dem Link auf dessen Seite?

Was ist an dem Spiegel-Artikel zu beanstanden? Passt er nicht in Ihr Weltbild?
pfosten

RE: Medienkritik

Von pfosten am 29.02.2016, 20:05 Uhr
#9
Auch mal wieder ein schönes Beispiel aus dem Hause SPON für die Kategorie "Medienwirkungsberichterstattung":
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-bundeskanzlerin-in-umfrage-wieder-beliebter-a-1079947.html

Was ist an dem Spiegel-Artikel zu beanstanden? Passt er nicht in Ihr Weltbild?
Ich fang mal klein an, die Kategorie "Politik" anstatt der Kategorie "Panorama".
Ruebezahl

RE: Medienkritik

Von Ruebezahl am 29.02.2016, 21:21 Uhr
#10

--- Beitrag wurde entfernt ---

Beitrag 1 bis 10 von 36 Beiträgen