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Forum » GRÜNE

Beitrag 441 bis 450 von 465 Beiträgen
Linker_Trollalarm

RE: GRÜNE

Von Linker_Trollalarm am 04.08.2017, 19:45 Uhr
#441
Bald gibt es Neuwahlen! Weil dürfte dann evtl. weg sein..:)
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_81816960/neuwahlen-in-niedersachsen-jetzt-haben-waehler-das-wort-.html


Nach Neuwahlen gibt es einen schwarzen Ministerpräsidenten.
Rot-Grün geht hops.
Linker_Trollalarm

RE: GRÜNE

Von Linker_Trollalarm am 04.08.2017, 19:49 Uhr
#442
Was hat denn Martin Schulz damit zu tun? Bitte treten Sie nicht in Traders Fußstapfen. Der sah in seiner Hochzeit auch in jedem Wetterumschwung tausend neue AfD-Wähler.


Revolutz, Sie sind viel zu streng mit Wegweiser.

Für SPD und Grüne ist das Kippen von Niedersachsen tatsächlich ein Desaster.

Ich bin mir bombensicher, dass die zwei Parteien bei der Bundestagswahl historische Klatschen einfahren werden.

Ich hoffe nur, dass auch die FDP davon profitiert und nicht alles wieder Angela Merkel absahnt.
smily

RE: GRÜNE

Von smily am 06.08.2017, 02:30 Uhr
#443
Es geht um 5 Monate. Ich glaube nicht, dass die rot-grünen Werte 5 Monate später so viel besser sein werden. Von daher ist ein Machtwechsel 5 Monate vorher nun kein wirklich großes Desaster.
Die Frage ist eher wie der Wechsel insgesamt beim Wähler ankommt.

Einen Wechsel aus Gewissensgründen finde ich generell nicht bedenklich. Das ist sogar gelebte Demokratie. Das es jetzt eine Einstimmenmehrheit ist, macht die Sache zwar brisanter, aber nicht moralisch verwerflicher. Natürlich macht es aber den Rechtfertigungsgrund größer.

Ein Problem habe ich mit dem Wechsel wegen dem genannten Grund. Die Dame hat nicht ein einziges mal gegen Ihre eigene Fraktion gestimmt. Woher sollen da die inhaltlichen Unstimmigkeiten plötzlich herkommen? Einzig passiert ist: Die Dame hat sich wieder zur innerparteilich zur Wahl gestellt und ist nicht gewählt worden. Deshalb die Partei zu verlassen, halte ich nur für bedingt charakterlich Integer. Ist die Dame nur in der Partei, weil Sie mit Politik Geld machen will? Nicht aus Überzeugungen? Sich aufstellen zu lassen, spricht ja auch dafür, dass man sich mit der Partei noch identifiziert. Sollte es zumindest eigentlich. Die Dame scheint mir aber keinen moralischen Kompass zuhaben.

Kurze Zusammenfassung: Liegt einem Parteienwechsel ein inhaltlicher Diskurs zugrunde, ist es Standfestigkeit. Geht es nur um persönliche Eitelkeiten, wegen einer verloren innerparteilichen Wahl, ist es Unaufrichtigkeit.
Trader

RE: GRÜNE

Von Trader am 06.08.2017, 12:26 Uhr
#444
Achtung Satire...aber durchaus im Bereich des Möglichen..:)
http://amr.amronline.de/2017/08/05/kretschmann-wechselt-zur-cdu/
revolutz

RE: GRÜNE

Von revolutz am 06.08.2017, 18:06 Uhr
#445
Es geht um 5 Monate. Ich glaube nicht, dass die rot-grünen Werte 5 Monate später so viel besser sein werden. Von daher ist ein Machtwechsel 5 Monate vorher nun kein wirklich großes Desaster.
Die Frage ist eher wie der Wechsel insgesamt beim Wähler ankommt.

Einen Wechsel aus Gewissensgründen finde ich generell nicht bedenklich. Das ist sogar gelebte Demokratie. Das es jetzt eine Einstimmenmehrheit ist, macht die Sache zwar brisanter, aber nicht moralisch verwerflicher. Natürlich macht es aber den Rechtfertigungsgrund größer.

Ein Problem habe ich mit dem Wechsel wegen dem genannten Grund. Die Dame hat nicht ein einziges mal gegen Ihre eigene Fraktion gestimmt. Woher sollen da die inhaltlichen Unstimmigkeiten plötzlich herkommen? Einzig passiert ist: Die Dame hat sich wieder zur innerparteilich zur Wahl gestellt und ist nicht gewählt worden. Deshalb die Partei zu verlassen, halte ich nur für bedingt charakterlich Integer. Ist die Dame nur in der Partei, weil Sie mit Politik Geld machen will? Nicht aus Überzeugungen? Sich aufstellen zu lassen, spricht ja auch dafür, dass man sich mit der Partei noch identifiziert. Sollte es zumindest eigentlich. Die Dame scheint mir aber keinen moralischen Kompass zuhaben.

Kurze Zusammenfassung: Liegt einem Parteienwechsel ein inhaltlicher Diskurs zugrunde, ist es Standfestigkeit. Geht es nur um persönliche Eitelkeiten, wegen einer verloren innerparteilichen Wahl, ist es Unaufrichtigkeit.


Respekt. Prima auf den Punkt gebracht.
revolutz

RE: GRÜNE

Von revolutz am 06.08.2017, 18:11 Uhr
#446
Achtung Satire...aber durchaus im Bereich des Möglichen..:)
http://amr.amronline.de/2017/08/05/kretschmann-wechselt-zur-cdu/


Mal sehen, wann die ersten AfD-MdB zur CDU wechseln.
Trader

RE: GRÜNE

Von Trader am 12.09.2017, 17:22 Uhr
#447
Wenn man diesen Artikel einmal genau liest, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob die Grünen hier an der Wahlbörse mit 7,4% nicht immer noch zu hoch bewertet sind.
"In Berlin grassiert bereits der Spruch "Die Grünen von 2017 sind wie die FDP von 2013" - es droht der Rauswurf aus dem Bundestag. Tatsächlich sinkt ihr Rückhalt in der Gesellschaft so rapide wie der der Liberalen vor vier Jahren."

http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Katrin-Goering-Eckardt-droht-der-Rauswurf-article20028378.html
revolutz

RE: GRÜNE

Von revolutz am 15.09.2017, 13:17 Uhr
#448
An das Scheitern der Grünen an der 5%-Hürde kann ich nicht glauben. Die Partei hat genug Stammwähler*innen und diese sind durch die schlechten Umfragewerte sicher auch gewarnt. Anders würde es vllt. aussehen, wenn die Linke eine wählbare Alternative wäre. Aber Sahra Wagenknechts populistische Sprüche gegen Flüchtlinge schrecken sicher grüne Wähler ab, denen die Partei zu kontur- und prinzipienlos erscheint.
Krauty

RE: GRÜNE

Von Krauty am 15.11.2018, 19:11 Uhr
#449
Jetzt auch bei Infratest Dimap 23% für die Deutschlandabschaffer. WARUM? Warum wählt ein Viertel der Wahlberechtigten in Deutschland eine Partei, die sich in erster Linie als Interessenvertreter von Migranten sieht?
smily

RE: GRÜNE

Von smily am 16.11.2018, 00:08 Uhr
#450
Jetzt auch bei Infratest Dimap 23% für die Deutschlandabschaffer. WARUM? Warum wählt ein Viertel der Wahlberechtigten in Deutschland eine Partei, die sich in erster Linie als Interessenvertreter von Migranten sieht?


Ein Grund, dass Sie das nicht verstehen, könnte sein, dass Ihre Grundannahme, durch Ihrer rechte Blase gesehen, schon falsch ist.

Die Grünen sehen sich keinesfalls in erster Linie als Interessenvertreter von Migranten. Migration ist für die Grünen ein wichtiges Thema. Aber im Gegensatz zur AfD bei weitem nicht das einzige, sondern "nur" ein wichtiges Thema unter vielen.

Generell sehen sich die Grünen bei der Thematik als Schützer von Minderheiten und Menschenrechten. Thema ist also gute Integration ohne Ausgrenzung und Hilfe für Menschen in Not.

Andere Themen, die bei den Grünen aktuell viel mehr Platz einnehmen, ist die Sozialstaatsreform (Hartz 4), Umweltschutz (Klimawandel, Kohleausstieg, usw.), Verbraucherrechte und ein Ausstieg aus der konventionellen Landwirtschaft.

Und viele weitere Themen. Die Versteifung alles aus dem Thema Migration zu sehen, ist wie gesagt, eine rein rechte Perspektive.
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