Einloggen

Passwort vergessen?

oder

Connect with Facebook

Noch nicht angemeldet?

Melde dich jetzt an und werde Teil der Prognose!

Kostenlos registrieren

Sicher zahlen mit Paypal

PayPal-Bezahlmethoden
PayPal ist der Online-Zahlungsservice, mit dem Du bei uns sicher, einfach und schnell bezahlen kannst — und das kostenlos.

Forum » Integration in Deutschland

Beitrag 1 bis 10 von 115 Beiträgen
Wegweiser

Integration in Deutschland

Von Wegweiser am 12.12.2016, 18:00 Uhr
#1
Einen grotesken beispielhaften Beitrag wie die Medienberichterstattung in Deutschland oft funktioniert lieferte die Hessenschau. In einem Fernsehbeitrag will sie zeigen wie gut die Integration an Schulen in Offenbach funktioniert und kommentiert das auch entsprechend. Die Fernsehbilder zeigen jedoch das exakte Gegenteil:
https://www.youtube.com/watch?v=SFIBPAeRX8Q&feature=youtu.be
skandinavier

RE: Integration in Deutschland

Von skandinavier am 12.12.2016, 20:52 Uhr
#2

--- Beitrag wurde entfernt ---

revolutz

RE: Integration in Deutschland

Von revolutz am 14.12.2016, 08:57 Uhr
#3
Leider haben rechte Parteien jahrzehntelang die Integration behindert. Da gab es Regelungen, die die Arbeitsaufnahme erschwerten. Asylbewerber mussten oft viele Jahre in Gemeinschaftsunterkünften leben. Es gab zuwenig Sprachkurse und die Finanzierung war oft problematisch. So ein Quatsch führt auch dazu, dass Parallelstrukturen entstehen.
skandinavier

RE: Integration in Deutschland

Von skandinavier am 14.12.2016, 10:08 Uhr
#4

--- Beitrag wurde entfernt ---

Wegweiser

RE: Integration in Deutschland

Von Wegweiser am 15.12.2016, 17:20 Uhr
#5
Leider haben rechte Parteien jahrzehntelang die Integration behindert. Da gab es Regelungen, die die Arbeitsaufnahme erschwerten. Asylbewerber mussten oft viele Jahre in Gemeinschaftsunterkünften leben.

Das muss nicht unbedingt falsch sein. Wenn man zum Beispiel Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet hat wie z.B. damals Jugoslawien, von dem abzusehen ist, dass relativ bald wieder eine Rückkehr möglich ist, dann braucht man keine Integrationsmaßnahmen. Asyl bedeutet primär Leuten Schutz für eine bregrenzte Zeit zu gewähren.
Es gab zuwenig Sprachkurse und die Finanzierung war oft problematisch. So ein Quatsch führt auch dazu, dass Parallelstrukturen entstehen.

Sie wissen aber schon warum es vor allem keine Sprachkurse gab oder? Bis vor kurzem war es bei Linken und Grünen Konsens, das Zuwanderer die deutsche Sprache überhaupt nicht lernen müssen.
Rubicon72

RE: Integration in Deutschland

Von Rubicon72 am 15.12.2016, 21:21 Uhr
#6
Sie wissen aber schon warum es vor allem keine Sprachkurse gab oder? Bis vor kurzem war es bei Linken und Grünen Konsens, das Zuwanderer die deutsche Sprache überhaupt nicht lernen müssen.


Das ist mir völlig neu, da sollten Sie erstmal Belege vorlegen. Nein, es war in den letzten Jahrzehnten immer die Union, die sämtliche Anstrengungen in dieser Richtung blockiert hat, genauso wie ein ordentliches Einwanderungsgesetz.
revolutz

RE: Integration in Deutschland

Von revolutz am 15.12.2016, 21:31 Uhr
#7
Die Ruhrpolen und auch beispielweise die Italiener, Jugoslawen oder Griechen sind bestens integriert. Bei libanesischen Familienclans würde ich das bestreiten. Wer trägt nun dafür die Verantwortung - Deutschland oder die Menschen, die kamen?
Die politische Rechte kann sich vielleicht vorwerfen lassen, zu wenig verhindert zu haben, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen überhaupt ins Land kamen. War das Gastarbeiterabkommen in diesem Ausmaß wirklich erforderlich? Ich behaupte nein. Die erzwungenen Migrationsbewegungen in den 60er Jahren haben doch den Grundstein für diese Integrationsprobleme überhaupt erst gelegt.


Ich kenne Libanesen, die besser Deutsch sprechen als der deutsche Bevölkerungsschnitt und auch sonst prima hierher passen.
skandinavier

RE: Integration in Deutschland

Von skandinavier am 15.12.2016, 21:33 Uhr
#8

--- Beitrag wurde entfernt ---

Wegweiser

RE: Integration in Deutschland

Von Wegweiser am 15.12.2016, 21:50 Uhr
#9
Das ist mir völlig neu, da sollten Sie erstmal Belege vorlegen. Nein, es war in den letzten Jahrzehnten immer die Union, die sämtliche Anstrengungen in dieser Richtung blockiert hat, genauso wie ein ordentliches Einwanderungsgesetz.

Also gewisse Dinge gehören wirklich zum politischen Allgmeinwissen, dass man als interressierter Beobachter haben sollte. Sie sind doch alt genug und müssten dies ja eigentlich besitzen. Also Sind sie entweder sehr vergesslich oder machen wieder die altbewährte Methode, eigene Fehler unter den Teppich zu kehren bzw. zu verharmlosen.


Aber bitte wenn Sie wirklich eine Erinnerungsstütze brauchen dann googeln Sie mal unter "Zwangsgermanisierung" oder "Assimiliserungszwang":


"Bis ins Jahr 2006 verwendeten Politiker der Grünen den Begriff Zwangsgermanisierung, um Ihre Haltung gegen eine verpflichtende Teilnahme von Migranten an Deutschkursen zu unterstützen und deren Befürworter zu diskreditieren. Andere verwendete Begriffe waren Germanisierungspolitik und Assimilationszwang. Nach der Entscheidung aus dem Jahr 2006, den Nationalen Integrationsplan zu erstellen, sprachen die Politikerin Renate Künast und Daniel Cohn-Bendit davon, dass diese Haltung ein Fehler gewesen sei."
smily

RE: Integration in Deutschland

Von smily am 15.12.2016, 22:13 Uhr
#10
Die Haltung war, dass man niemanden zwingen sollte. Das Migranten nicht Deutsch lernen sollten, war nie die Position. Tatsache ist viel mehr, wie Rubicon geschrieben hat, dass die CDU/CSU Ausgaben für Sprachkurse verhindert hat. Die Grünen haben immer mehr Geld für Sprachkurse gefordert. Auch schon vor 2006. Es ging ja damals darum Migranten zu diskreditieren in dem man ihnen vorwarf kein Deutsch zu lernen, gleichzeitig ihnen aber keine Möglichkeiten bot, dies auch tatsächlich zu tun.
Heute fordern auch die Grünen verpflichtende Kurse. Werden für solche Postionen aber natürlich von den rechten Parteien auch wieder als Verbotspartei und Regelwütig beschimpft.

Integration war immer eine Linke Forderung. Sie drehen den Spieß hier schon ziemlich dreist um.
Beitrag 1 bis 10 von 115 Beiträgen