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Forum » Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Beitrag 1 bis 10 von 41 Beiträgen
Hamburger

Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 30.05.2017, 10:31 Uhr
#1
Einige Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verdienen mehr als die Bundeskanzlerin:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/so-verdienen-deutschlands-rundfunk-intendanten-15034872.html

In puncto Gehalt können sie locker mit Martin Schulz mithalten, von der gesicherten Pension ganz zu schweigen. Da wurden die über 8 Milliarden € Gebührengelder pro Jahr hevorragend angelegt.
Ich finde es ist Zeit für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems, Deutschland hat schließlich das mit Abstand teuerste der Welt. Eine Abschaffung des Zwangsbeitrags ist überfällig, mindestens aber eine deutliche Reduzierung dessen verbunden mit wirkungsvollen Einsparmaßnahmen.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 30.05.2017, 22:12 Uhr
#2
Ich ärgere mich ja auch oft über die öffentlich-rechtlichen Sender und würde die Abschaffung der GEZ begrüßen. Aber ich möchte keineswegs auf eine Information durch RTL, Putin-TV und Infokrieg angewiesen sein.
isabell

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von isabell am 30.05.2017, 22:23 Uhr
#3
Über hohe Gehälter kann man sich trefflich aufregen.
Ich wäre schon viel entspannter,wenn man dafür auch hohe Einkommenssteuern kassieren würde-vielleicht nicht ganz so hoch wie es die Linken fordern.Damit bekämen wir auch die extremen Gagen von Fußballern und Künstlern bessern in den Griff.Mit der CDU/CSU ist so etwas jedenfalls nicht zu erreichen.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 30.05.2017, 22:45 Uhr
#4
Mit der AfD ganz sicher auch nicht.
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 31.05.2017, 00:29 Uhr
#5
Ich ärgere mich ja auch oft über die öffentlich-rechtlichen Sender und würde die Abschaffung der GEZ begrüßen. Aber ich möchte keineswegs auf eine Information durch RTL, Putin-TV und Infokrieg angewiesen sein.


Im 21. Jahrhundert ist niemand mehr bei der Nachrichtenversorgung auf den ÖR oder Privatsender angewiesen, es gibt doch diverse Zeitungen und Online-Medien. Wie sie ohne ARD und ZDF auf RTL und Putin-TV angewiesen sein sollen ist mir ein Rätsel.
Über hohe Gehälter kann man sich trefflich aufregen.
Ich wäre schon viel entspannter,wenn man dafür auch hohe Einkommenssteuern kassieren würde-vielleicht nicht ganz so hoch wie es die Linken fordern.Damit bekämen wir auch die extremen Gagen von Fußballern und Künstlern bessern in den Griff.Mit der CDU/CSU ist so etwas jedenfalls nicht zu erreichen.


Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen den Gehältern von Politikern, Beamten, Rundfunkintendanten, etc. auf der einen und Profisportlern, Popstars, etc. auf der anderen Seite: Die erste Gruppe muss der Bürger in vollem Umfang zwangsfinanzieren, ob er deren Arbeit und die Höhe der Bezahlung angemessen findet oder nicht. Es handelt sich also um Einkommen aus der Staatskasse (Steuergelder).
Das Einkommen von Fußballprofis und anderen Stars der Unterhaltungsindustrie wird am Markt erwirtschaftet, es hängt also von den jeweiligen Fans ab, ob sie dies indirekt finanzieren wollen oder nicht. Mit anderen Worten: Fußballer verdanken die Höhe ihres Gehalts einem deutlich demokratischeren Prozess als Rundfunkintendanten.

Im Übrigen verstehe ich nicht, wieso man sehr hohe Gehälter "in den Griff bekommen" muss. Fußballprofis und ähnliche Stars gehören doch schon zu den Spitzensteuerzahlern, der Staat kassiert also bereits ordentlich ab (was in diesem Fall auch richtig ist). Mit einem hohen Gehalt tun Sie doch niemandem weh und nehmen auch niemandem etwas weg. Wenn Sie das beenden wollen, rufen Sie doch einfach zum Boykott der Bundesliga, von Popkonzerten, etc. auf.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 31.05.2017, 08:14 Uhr
#6
Das ist doch wieder viel zu simpel gedacht. Politiker müssen schon deshalb auskömmlich bezahlt werden, damit sie finanziell unabhängig sind und den Job auch richtig machen können. Natürlich kann man über die angemessene Höhe der Diäten streiten. Ich würde auch sämtliche Nebenjobs untersagen.
Ihr Bild vom demokratisch erwirtschafteten Gehalt der Spitzenprofis ist schon ziemlich naiv. Der gesamte Breitensport wird staatlich subventioniert. Selbst in Profispielklassen gibt es eine ordentliche Staatsquote bei der Finanzierung.

Hier würde ich in eine ganz andere Richtung argumentieren. Wenn Sportverbände massive staatliche Unterstützung erhalten, sollten sie verpflichtet werden, Übertragungsrechte an die öffentlich-rechtlichen Sender kostenlos oder zu einem vernünftigen Preis abzutreten.
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 31.05.2017, 08:59 Uhr
#7
Das ist doch wieder viel zu simpel gedacht. Politiker müssen schon deshalb auskömmlich bezahlt werden, damit sie finanziell unabhängig sind und den Job auch richtig machen können. Natürlich kann man über die angemessene Höhe der Diäten streiten. Ich würde auch sämtliche Nebenjobs untersagen.


Sie haben recht, ich habe oben mehr oder weniger alles in einen Topf geworfen. Mit der direkten Bezahlung unserer Politiker habe ich tatsächlich kein Problem. Die Tätigkeit bspw. eines Bundestagsabgeordneten ist vom Aufwand her wie zwei Vollzeitjobs zu bewerten, dazu kommt noch die enorme Verantwortung und die ständige mediale Aufmerksamkeit, 9.000 € im Monat sind dafür angemessen, ich hätte auch nichts gegen 10.000€, 11.000€ oder 12.000€. Was mich aber extrem stört sind so ziemlich alle anderen Teile der beliebig hoch ansetzbaren staatlichen Parteien- und Politikerfinanzierung, wie Fraktionszuschüsse, Pensionsansprüche, etc., von der EU mal ganz zu schweigen (Schulz lässt grüßen).

Die Tatsache, dass fast alle Intendanten mehr verdienen als die Bundeskanzlerin ist nun wirklich durch nichts zu rechtfertigen und sollte sofort geändert werden.
Ihr Bild vom demokratisch erwirtschafteten Gehalt der Spitzenprofis ist schon ziemlich naiv. Der gesamte Breitensport wird staatlich subventioniert. Selbst in Profispielklassen gibt es eine ordentliche Staatsquote bei der Finanzierung.

Hier würde ich in eine ganz andere Richtung argumentieren. Wenn Sportverbände massive staatliche Unterstützung erhalten, sollten sie verpflichtet werden, Übertragungsrechte an die öffentlich-rechtlichen Sender kostenlos oder zu einem vernünftigen Preis abzutreten.


Ich meinte auch gar nicht den Breitensport und auch nicht den gesamten Profisport, sondern nur den Teil in dem man nach isabell "extreme Gagen in den Griff kriegen" müsse. Werden die Gehälter der Spieler von Bayern und Dortmund etwa staatlich subventioniert? Bestimmt nicht.
Die Idee mit der Abtretung der Fernsehrechte aufgrund der staatlichen Förderung für den Breitensport finde ich gut.
isabell

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von isabell am 31.05.2017, 10:37 Uhr
#8
Ich sollte meine Steuerberriffe etwas präzisieren.
Ich meine nicht den sog. Spitzensteuersatz,bei jeder Euro über einem zu versteuernden Jahreseinkommen von54000 Euro mit 42% zu versteuern ist.Das ist hoch genug.
Vielmehr sollte die sog. Reichensteuer,bei der ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 256000 Euro jeder zusätzliche Euro mit 45 % besteuert wird,stark erhöht werden.
In anderen europäischen Ländern wie Belgien und den Niederlanden sowie in Nordeuropa ist das auch möglich.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 31.05.2017, 12:01 Uhr
#9
Hamburger, man kann doch nicht die Spitzenverdiener isoliert betrachten. Erst ein riesiges System von Spitzensportförderung, Sportmedizin, Scouting und Breitensport ermöglicht doch die Leistungen der Spitzenfußballer und die für deren Vermarktung erforderliche Massenbasis des Fußballs.
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 31.05.2017, 12:52 Uhr
#10
Haben Sie denn ungefähre Zahlen darüber wie viel Prozent von den Vereinen und Verbänden bezahlt wird und wieviel vom Staat?
Beitrag 1 bis 10 von 41 Beiträgen