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Forum » Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Beitrag 11 bis 20 von 41 Beiträgen
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 31.05.2017, 13:25 Uhr
#11
Nein, leider nicht.
ibex44

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von ibex44 am 31.05.2017, 15:11 Uhr
#12
die dritten Programme, arte, alpha und 3sat können locker aus den Landeshaushalten und dem Bundeshaushalt bezahlt werden. Fußball, Krimis, Quasselschauen, .. sind eh nicht besser als bei den privaten. Deshalb steh ich voll hinter der AfD-Forderung, die GEZecken zu entlassen.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 31.05.2017, 15:19 Uhr
#13
Die GEZ würde ich auch abschaffen. Stattdessen sollten öffentlich-rechtliche Sender steuerfinanziert werden.
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 31.05.2017, 17:02 Uhr
#14
Ob nun zwangsgebühren- oder steuerfinanziert ist doch gehüpft wie gesprungen. Es muss einen Wechsel weg von der Zwangsfinanzierung geben, also entweder durch Werbeeinnahmen oder durch ein freiwilliges Bezahlpaket (eine Art Pay-TV), damit eben nur diejenigen für das Programm bezahlen, die es auch wirklich nutzen wollen und nicht alle Bürger pauschal belangt werden. Dadurch ergäbe sich auch von selbst der Druck auf die Anstalten, unnötige Kosten einzusparen und sich mehr an den Zuschauerwünschen zu orientieren als an den politisch-gesellschaftlichen Vorgaben der Programmkommissionen.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 01.06.2017, 00:26 Uhr
#15
Wenn nur noch diejenigen zahlen, die bestimmte Leistungen in Anspruch nehmen wollen, hätte das aber einschneidende Konsequenzen für die Gesellschaft. Sollen für Krankenhäuser nur noch die Kranken zahlen, die Autobahnen komplett durch KfZ-Steuer oder Maut getragen werden und die Bibliotheken durch die Nutzerinnen refinanziert werden?
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 01.06.2017, 07:23 Uhr
#16
Wenn nur noch diejenigen zahlen, die bestimmte Leistungen in Anspruch nehmen wollen, hätte das aber einschneidende Konsequenzen für die Gesellschaft. Sollen für Krankenhäuser nur noch die Kranken zahlen, die Autobahnen komplett durch KfZ-Steuer oder Maut getragen werden und die Bibliotheken durch die Nutzerinnen refinanziert werden?


Natürlich sollte das bei Krankenhäusern, Bibliotheken, Autobahnen, etc. nicht so sein und das habe ich auch gar nicht geschrieben, wenn Sie noch einmal nachlesen erkennen Sie es vielleicht. Es geht mir hier nur und ausschließlich um die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 01.06.2017, 15:00 Uhr
#17
Das beantwortet aber die Frage nicht, warum die Grundversorgung an Informationen nicht subventioniert werden soll, aber die medizinische und die verkehrliche Infrastruktur durch die Allgemeinheit getragen werden sollen?
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 01.06.2017, 16:54 Uhr
#18
Das liegt daran, dass die Grundversorgung an Informationen auch problemlos ohne ARD und ZDF gewährleistet werden kann (auch Ihnen traue ich zu, das zu schaffen) und daher auch nicht subventioniert werden muss.
Im Übrigen gehen die Aktivitäten der ÖR-Sender deutlich über die Informationsgrundversorgung hinaus, so dass die Kosten dafür wahrscheinlich nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der 8 Milliarden € pro Jahr ausmachen, was aber auch schon sehr viel Geld wäre. Selbst ich als Fußballfan finde es z. B. absolut unangebracht jedes Jahr zig Millionen für Fernsehübertragungsrechte auszugeben (mit den Spielergehältern habe ich kein Problem). Wenn die ÖR keine Gebote dafür abgeben würden, würden sich bei dem riesigen Markt garantiert private Sender finden, die dann diese Lücke nutzen würden, wie es sich bei den WM- und EM-Qualispielen der Nationalmannschaft schon gezeigt hat (RTL).

Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich, aber warum sollen alle pauschal für ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm mit diversen Quizsendungen, Schlagershows, Telenovelas, etc. bezahlen, dass gar nicht alle nutzen wollen. Der Altersschnitt der ARD- und ZDF-Zuschauer liegt glaube ich bei etwa 60 Jahren.

Von den Einflussmöglichkeiten seitens der Politik auf die Sender ganz zu schweigen.
revolutz

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von revolutz am 01.06.2017, 22:40 Uhr
#19
Natürlich kann man sich auch ohne öffentlich-rechtliche Sender informieren. Aber man kann auch ohne Auto leben und trotzdem werden Autobahnen subventioniert.
Hamburger

RE: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Von Hamburger am 02.06.2017, 00:37 Uhr
#20
Da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen: Autobahnen sind ein immens wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur, sowohl für den Personen- als auch für den Gütertransport. Ohne ein intaktes Autobahnnetz sähe es für die Logistik im allgemeinen in Deutschland und auch in Europa düster aus und damit für den gesamten Wirtschaftskreislauf. Daher nützt ein modernes und leistungsfähiges Autobahnnetz direkt und/oder indirekt jedem.
Im Gegensatz dazu produzieren die ÖR-Sender kein einziges Produkt, welches für die Menschen unverzichtbar bzw. nicht auch von anderen Anbietern zu beschaffen wäre. Auch die Medienunternehmen stehen im Wettbewerb miteinander, nur dass ARD und ZDF mit ihren Zwangsgebühren einen immensen ungerechtfertigten Vorteil haben. Ich fordere hier nicht die Abschaffung der ÖR-Sender, sondern dass sie sich dem freien Wettbewerb stellen.

Was liegt Ihnen an den ÖR-Sendern, dass Sie sie für unverzichtbar halten? Welchen Nutzen sollen sie für die Gesellschaft erbringen, den niemand anders erbringen kann?
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