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Forum » Raum für Grundsätzliches

Beitrag 61 bis 65 von 65 Beiträgen
revolutz

RE: Raum für Grundsätzliches

Von revolutz am 30.09.2017, 18:34 Uhr
#61
Die Vermutung, dass ich ungern mit Menschen zusammenleben möchte, die menschenverachtende Positionen vertreten, ist richtig. Allerdings finde ich ansonsten, andere politische Standpunkte durchaus bereichernd. Ich habe schon mit Mönchen, Liberalen, Tierrechtlern und recht orthodoxen Kommunisten zusammengelebt. Ich halte mich für recht verträglich und muss niemandem meine Position aufzwingen. Aber alles hat seine Grenze. Bei rassistischem und diskriminierendem Gequatsche ist meine Schmerzgrenze erreicht.

Das ist wieder einmal typisch revolutz. Einem gewaltbereiten und gewaltausübenden Kommunisten gewährt er natürlich allzugerne Unterschlupf, da ist keine SChmerzgrenze überschritten. Wahrscheinlich würde er auch jeden Linksterroristen decken aufgrund seiner ideologischen Einstellung. Bei mir ist die Schmerzgrenze ganz klar bei Gewalt überschritten und das gilt nicht nur einbahnstraßenmäßig nach rechts, sondern auch ganz klar nach links!


Was haben Sie denn genommen? Erst denken Sie sich Dinge frei aus und dann nehmen Sie Ihre Phantasien als Fakten und fühlen sich dadurch noch in Ihren Vorurteilen bestärkt.
revolutz

RE: Raum für Grundsätzliches

Von revolutz am 30.09.2017, 18:39 Uhr
#62
Wenn Du über Deinen Vergleich in Ruhe nachdenkst, wirst Du selbst erkennen, wie unpassend er ist.

Aus DEINER Sicht hinkt der Verglich sicherlich. Weil du "rassistisches Gequatsche" auf eine andere Ebene stellst als "Auftauchen von Asylanten".

Aber warum machst du da einen Unterschied? Aufgrund des Grundgesetzes? Aufgrund von Gutmenschentum, oder gibt es dafür andere moralische Gründe?

Du fühlst dich vom "rassistischen Gequatsche" gestört, siehst darin eine Gefahr für dich, deine Umgebung (dein Land???). Was ist aber, wenn sich Andere vom "Auftauchen von Asylanten" in derselben Weise gestört fühlen und darin eine Gefahr für sich, ihre Umgebung und ihr Land sehen?

Wie will man denn beurteilen, welche Gefahr real und welche nur eingebildet ist?
Beide Seiten argumentieren: Wehret den Anfängen !


Der Vergleich hinkt, weil es eben ein Unterschied ist, ob eine Schmerzgrenze besteht, weil man Diskriminierungen anderer nicht hinnehmen will oder ob die Schmerzgrenze darin besteht, dass man meint, anderen Menschen gleiche Rechte und Chancen verweigern zu müssen.
rabilein1

RE: Raum für Grundsätzliches

Von rabilein1 am 01.10.2017, 08:16 Uhr
#63
Der Vergleich hinkt, weil es eben ein Unterschied ist, ob eine Schmerzgrenze besteht, weil man Diskriminierungen anderer nicht hinnehmen will oder ob die Schmerzgrenze darin besteht, dass man meint, anderen Menschen gleiche Rechte und Chancen verweigern zu müssen.

Ich glaube, wir werden hier nicht mehr auf einen Nenner kommen. Und zwar deshalb, weil wir von unterschiedlichen GRUNDSÄTZEN ausgehen (In der Mathematik wäre das so, als würde der Eine im Dualsystem rechnen und der Andere im Dezimalsystem).

Du findest etwas "schlimm", was für andere "Peanuts" (nebensächlich) ist - und umgekehrt.

Deine Argumentation ("... dass man meint, anderen Menschen gleiche Rechte und Chancen verweigern zu müssen") halte ich für eine Fehlinterpretation. Das Hauptanliegen ist nicht, anderen Menschen ihre Chancen und Rechte zu verweigern - das ist höchstens ein Kollateralschaden -, sondern Schmerzgrenze kommt deshalb zustande, weil die EIGENEN Chancen sinken.

Stell dir vor, du bist selbst schon am Limit, bist arbeitslos ohne Hoffnung auf Besserung, lebst in einer gottverlassenen Gegend. Glaubst du dann im Ernst, dass durch den Zuzug von Asylanten dann deine persönlichen Aussichten besser werden?

Aber wie ich schon sagte: Es kommt eben auf die GRUNDSÄTZE an, was für einen slebst die oberste Priorität hat: Ist es "Gleiche Chancen und Rechte für alle" oder ist es "Meine eigene Situation verbessern" (Trump würde hier sagen: "America first")?
revolutz

RE: Raum für Grundsätzliches

Von revolutz am 01.10.2017, 23:50 Uhr
#64
Der Vergleich hinkt, weil es eben ein Unterschied ist, ob eine Schmerzgrenze besteht, weil man Diskriminierungen anderer nicht hinnehmen will oder ob die Schmerzgrenze darin besteht, dass man meint, anderen Menschen gleiche Rechte und Chancen verweigern zu müssen.

Ich glaube, wir werden hier nicht mehr auf einen Nenner kommen. Und zwar deshalb, weil wir von unterschiedlichen GRUNDSÄTZEN ausgehen (In der Mathematik wäre das so, als würde der Eine im Dualsystem rechnen und der Andere im Dezimalsystem).

Du findest etwas "schlimm", was für andere "Peanuts" (nebensächlich) ist - und umgekehrt.

Deine Argumentation ("... dass man meint, anderen Menschen gleiche Rechte und Chancen verweigern zu müssen") halte ich für eine Fehlinterpretation. Das Hauptanliegen ist nicht, anderen Menschen ihre Chancen und Rechte zu verweigern - das ist höchstens ein Kollateralschaden -, sondern Schmerzgrenze kommt deshalb zustande, weil die EIGENEN Chancen sinken.

Stell dir vor, du bist selbst schon am Limit, bist arbeitslos ohne Hoffnung auf Besserung, lebst in einer gottverlassenen Gegend. Glaubst du dann im Ernst, dass durch den Zuzug von Asylanten dann deine persönlichen Aussichten besser werden?

Aber wie ich schon sagte: Es kommt eben auf die GRUNDSÄTZE an, was für einen slebst die oberste Priorität hat: Ist es "Gleiche Chancen und Rechte für alle" oder ist es "Meine eigene Situation verbessern" (Trump würde hier sagen: "America first")?


Damit ist die Sache ganz gut auf den Punkt gebracht. Einigen geht es um faire Chancen für alle, andere sind nur selbstgerecht.
rabilein1

RE: Raum für Grundsätzliches

Von rabilein1 am 02.10.2017, 07:10 Uhr
#65
Damit ist die Sache ganz gut auf den Punkt gebracht. Einigen geht es um faire Chancen für alle, andere sind nur selbstgerecht.

Staatsmänner SOLLTEN natürlich für "faire Chancen" sein.

Politiker der Partei X sollten ihre Klientel vertreten.

Und der einzelne Bürger darf doch "selbstgerecht" sein und dann die Partei wählen, der seine persönlichen Interessen am besten vertritt.

Wobei es natürlich auch Menschen gibt, die eine Partei wählen, die gar nicht IHRE EIGENEN PERSÖNLICHEN Interessen vertritt - etwa nach dem Motto: weil die Asylanten keine eigene Stimme haben, wähle ich mal die Partei, die die Asylanten wählen würden, wenn sie wählen dürften.
Beitrag 61 bis 65 von 65 Beiträgen