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Forum » Landtagswahl in Brandenburg 2019

Beitrag 51 bis 60 von 134 Beiträgen
isabell

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von isabell am 05.02.2019, 12:59 Uhr
#51
Mit den von mir angegebenen Anteilen der männlichen Parteimitglieder in der AfD ( 84%), FDP (77%) sowie Union (75%) haben Frauen selbst bei gleicher Qualität deutlich schlechtere Möglichkeiten in aussichtsreiche Wahl-Positionen zu gelangen.

Das ist eine These, für die kein Beleg gegeben wird. Ich habe weiter oben dagegen argumentiert.

Bei den drei Parteien sind die Frauenanteile in der der Politik unterdurchschnittlich.Im aktuellen Bundestag betragen diese bei der AfD 11%,bei der FDP 23% und bei der Union 25%.
Das ist eine klare, aussagefähige Statistik.Ohne einen Anstoß wird bei diesen drei Parteien nur wenig passieren.In männerdominierten Gremien wie z.B. bei Parteimitgliedern oder im Management werden Männer bei der Aufstellung von Wahllisten oder Führungskräften bevorzugt.
Dazu ein Artikel aus der Wirtschaft:
https://www.onpulson.de/13522/weibliche-fuehrungskraefte-werden-oft-diskriminiert/
Krauty

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von Krauty am 05.02.2019, 13:12 Uhr
#52
Bei den drei Parteien sind die Frauenanteile in der der Politik unterdurchschnittlich.Im aktuellen Bundestag betragen diese bei der AfD 11%,bei der FDP 23% und bei der Union 25%.
Das ist eine klare, aussagefähige Statistik.

Ja, aber sie sagt nichts aus. Wenn Männer sich besser präsentieren, dann werden sie bevorzugt. Das ist das so genannte Leistungsprinzip. Jede Frau kann sich anstrengen, um vorne auf den Listen zu landen. Wenn dies den Frauen weniger gelingt als den Männern, dann sind daran nicht die Männer Schuld.
Wegweiser

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von Wegweiser am 05.02.2019, 18:25 Uhr
#53
Ich weise mal darauf hin, dass die Landesverfassung in Artikel 12 das Land verpflichtet, für die GleichSTELLUNG von Mann und Frau im öffentlichen Leben zu sorgen. Das ist nicht nur CHANCENgleichheit.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

(3) Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Land ist verpflichtet, für die Gleichstellung von Frau und Mann in Beruf, öffentlichem Leben, Bildung und Ausbildung, Familie sowie im Bereich der sozialen Sicherung durch wirksame Maßnahmen zu sorgen.

Verehrter revolutz, was ist daran bitte Gleichstellung wenn man Männer und Frauen verschieden behandelt. Das leuchtet mir nicht ein.
rialex

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von rialex am 05.02.2019, 18:42 Uhr
#54
Artikel 3 GG enthält ein absolutes Differenzierungsgebot. (Niemand darf wegen seinem Geschlecht bevorzugt oder benachteiligt werden).
Geht man davon aus, dass es 100 männliche Bewerber auf zwei Listenplätze gibt und nur eine weibliche. Dann hätte die Frau einen Anspruch auf den Platz. Der einzige Grund dafür ist das Geschlecht. Und eine Berücksichtigung aufgrund des Geschlecht ist nur erlaubt, wenn es biologische Gründe hat und diese Probleme ihrer Natur nach nur ein Mann oder eine Frau haben kann. Hat es hier nicht. Das ist eine Bevorzugung des weiblichen Geschlechts, was verboten ist.

Es muss jeder so behandelt werden, als gäbe es kein Geschlecht.

Und da es hier um das wichtigste der Demokratie geht, die Wahlen, kann das Gesetz eigentlich nur abgeschmettert werden. Und zwingende Gründe, die für eine Ungleichberechtigung sprechen kann ich nicht erkennen.
Wegweiser

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von Wegweiser am 05.02.2019, 20:59 Uhr
#55
Es ist wirklich eine Schande. Nach detaillierter Recherche meinerseits ist es sogar so, dass das Gesetz in Brandenburg vorschreibt, dass wenn eine der beiden Listen (männlich oder weiblich) erschöpft ist, keine weiteren Bewerber auf der Liste zugelassen werden. Das heißt wenn eine Partei nur aus Männern oder Frauen bestehen würde, dürfte diese zur Wahl nicht antreten! Es ist ein glasklarer Anschlag auf die Demokratie! Ebenso ein ganz klarer Verfassungsverstoß ist, das das sogenannte "dritte Geschlecht" auf beiden Listen kandidieren darf, also klar bevorteilt wird. Ich schüttle mittlerweile nur noch den Kopf und hoffe, dass das Gesetz möglichst schnell von unseren Gerichten in den Müllhaufen der Geschichte geschmissen wird. Die Landesregierung von Brandenburg sollte wegen Verfassungsfeindlichkeit sofort zurücktreten. Ebenso Bundesjustizministerin Barley, die dieses verfassungsfeindliche Gesetz unterstützt. Eine solche Person ist nicht länger tragbar.
-

Die Foristen, die das Gesetz hier in unverantwortlicher Weise unterstützen müssen daher auch ganz klar als Verfassungs- und Demokratiefeinde benannt werden.
Krauty

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von Krauty am 06.02.2019, 00:51 Uhr
#56
Die Foristen, die das Gesetz hier in unverantwortlicher Weise unterstützen müssen daher auch ganz klar als Verfassungs- und Demokratiefeinde benannt werden.

Möglicherweise sogar als Menschenfeinde, da doch gewisse Ressentiments gegenüber Männern festzustellen sind. Ich will mich aber hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ich die Foristen dafür zu wenig kenne.
revolutz

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von revolutz am 06.02.2019, 08:04 Uhr
#57
Offe
Bei den drei Parteien sind die Frauenanteile in der der Politik unterdurchschnittlich.Im aktuellen Bundestag betragen diese bei der AfD 11%,bei der FDP 23% und bei der Union 25%.
Das ist eine klare, aussagefähige Statistik.

Ja, aber sie sagt nichts aus. Wenn Männer sich besser präsentieren, dann werden sie bevorzugt. Das ist das so genannte Leistungsprinzip. Jede Frau kann sich anstrengen, um vorne auf den Listen zu landen. Wenn dies den Frauen weniger gelingt als den Männern, dann sind daran nicht die Männer Schuld.


Es geht keineswegs nur darum, dass sich Frauen nur etwas mehr anstengen oder repräsentieren müssen, um gleiche Chancen zu haben. Allein der Umstand, dass die Frauen Kinder bekommen und häufig auch hauptsächlich die Betreuung übernehmen, ist schon ein großes Karrierehindernis. Wenn alle, die vehement gegen Quoten agitieren, andere Vorschläge zum Abbau dieser Benachteiligung voranbringen würden, wäre das sehr hilfreich.
revolutz

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von revolutz am 06.02.2019, 08:11 Uhr
#58
Angenommen, diese Interpretation ist richtig, was ich nicht glaube: Es bleibt illegal, einen Artikel des Gesetzes "zu erfüllen", wenn man andere Artikel dadurch verletzt.


Das ist nicht richtig. Natürlich darf ein Gesetz in den Schutzbereich eines Grundrechtes eingreifen. Allerdings muss das Grundrecht in seinem Kernbereich unangetastet bleiben. Der Eingriff muss aber gerechtfertigt, erforderlich und verhältnismäßig sein. Ob das so ist, wird das Verfassungsgericht entscheiden. Das ist eine Grundsatzentscheidung. Weil das alle wissen, tritt das Gesetz auch erst nach der LTW 2019 in Kraft, um Zeit für eine Klärung ohne Zeitdruck zu schaffen.


Krauty

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von Krauty am 06.02.2019, 08:53 Uhr
#59
Warum sollte eine Frau nicht auf Wahllisten berücksichtigt werden, nur weil sie Kinder hat? Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.
revolutz

RE: Landtagswahl in Brandenburg 2019

Von revolutz am 06.02.2019, 13:53 Uhr
#60
Das habe ich doch nicht behauptet: Frauen sind jedoch durch die gesellschaftlich tradierten Geschlechterrollen offensichtlich benachteiligt, weil sie viel größere Probleme haben, Familie und politische Ämter miteinander zu vereinbaren.
Beitrag 51 bis 60 von 134 Beiträgen