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Forum » Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Beitrag 1 bis 10 von 13 Beiträgen
Administration

Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von Administration am 09.11.2019, 16:23 Uhr
#1
Auf ZEIT ONLINE ist ein Interview mit Prof. Mohr (Leiter der PESM-Wahlbörse) erschienen, welches wir hier zur Diskussion stellen möchten: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/datenerhebungen-wahlen-statistiken-wahlprognosen-wahlumfragen-repraesentativitaet
Bitte auch die dort abgegebenen Kommentare beachten, die teilweise recht interessant sind.

Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt die aktuellen Prognosegüte-Ranglisten der Institute hier im Forum veröffentlichen. Diese Ranglisten basieren auf vier bis sechs unterschiedlichen Kriterien und erlauben somit eine aussagekräftige Wertung der Institutsergebnisse.
Trader

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von Trader am 10.11.2019, 13:38 Uhr
#2
Danke für den Hinweis auf das sehr interessante Interview. Bzgl. AfD Prognosegenauigkeit:
"Bei speziellen Internetumfragen und teilweise auch bei Wahlbörsen ist es wegen der Anonymität und der hohen Medienaffinität von AfD-Sympathisanten genau umgekehrt. Hier liegen die Werte eher zu hoch."

Auffällig ist jedoch gewesen, dass die Wahlbörse bei den letzten 3 Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg die AfD teilweise deutlich zu niedrig prognostiziert hat.
Krauty

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von Krauty am 11.11.2019, 00:14 Uhr
#3
Leider geht der Beitrag nicht darauf ein, dass Wahlbörsen prinzipiell manipuliert werden können. Wir haben ja hier im Detail erlebt, wie eine einzige Person namens T.B. mit diversen Sockenpuppen Einfluss auf die Prognosen nehmen kann.
isabell

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von isabell am 11.11.2019, 13:07 Uhr
#4
Der Hauptpunkt des Interviews besteht darin, daß Repräsentativität bei Umfragen wenig bringt und daß Umfragen im Vergleich zu Wahlbörsen schlechter abschneiden.
Prognosys hat dazu Veröffentlichungen angekündigt, auf die man sehr gespannt sein kann.
rabilein1

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von rabilein1 am 12.11.2019, 23:09 Uhr
#5
Soweit ich verstanden habe, geht es darum, ob die Prognosen von Wahlbörsen oder von Umfrage-Instituten GRUNDSÄTZLICH besser sind.
Um das zu klären, müsste man in beiden Fällen von der besten Qualität ausgehen - also: das theoretisch beste Institut gegen die theoretisch beste Börse.

Hier wird aber nicht die Theorie, sondern die Praxis verglichen. Bei beiden geschehen aber in der Praxis Fehler, z.B. wenn AfD-Wähler bei Umfragen nicht sagen, dass sie AfD wählen oder wenn Teilnehmer bei Wahlbörse Harakiri spielen, also mutwillig Geld verlieren, um eine bestimmte Partei zu pushen. Beides sind Praxis-Fehler, die in der Theorie nicht vorkommen (dürften).

Dann spielt auch noch der Zeit-Faktor eine gewisse Rolle, die Prof. Mohr hinsichtlich Umfrage-Instituten geleugnet ("Das ist Haarspalterei...") bzw. hinsichtlich Wahlbörsen gar nicht angesprochen hat.

Warum muss eine Wahlbörse zwei Monate laufen, wenn doch nur das Endergebnis zählt??? Was wäre, wenn so eine Wahlbörse nur am Wahlsonntag laufen würde (mal abgesehen davon, dass die Teilnehmer dann nur zehn Stunden "Spaß" hätten, statt twei Monate)? Würden die Ergebnisse dann anders aussehen?
Trader

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von Trader am 15.11.2019, 22:58 Uhr
#6
Warum muss eine Wahlbörse zwei Monate laufen, wenn doch nur das Endergebnis zählt??? Was wäre, wenn so eine Wahlbörse nur am Wahlsonntag laufen würde (mal abgesehen davon, dass die Teilnehmer dann nur zehn Stunden "Spaß" hätten, statt twei Monate)? Würden die Ergebnisse dann anders aussehen?


Das wäre sicher mal ein schönes Experiment.
rabilein1

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von rabilein1 am 16.11.2019, 11:57 Uhr
#7
Was wäre, wenn so eine Wahlbörse nur am Wahlsonntag laufen würde?

Das wäre sicher mal ein schönes Experiment.

Benachteiligt wären davon höchstens Spieler, die - wie z.B. Isabell jedes Mal - im Laufe der Spielperiode finanzielle Gewinne einfahren.

Aber da die Schwankungen während dieser Periode für die Qualität der Voraussage letztlich unerheblich sind, würde letztlich so etwas "User-Prognose am Wahltag" reichen.

Was ist eigentlich überhaupt der Sinn und Zweck dieser User-Prognose zwei Monate vor der Wahl? Das ist m.E. doch nur ein "Schuss ins Blaue", der mit "seriöser Voraussage" nicht viel gemeinsam hat.

emheld

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von emheld am 18.11.2019, 12:40 Uhr
#8
Was ist eigentlich überhaupt der Sinn und Zweck dieser User-Prognose zwei Monate vor der Wahl? Das ist m.E. doch nur ein "Schuss ins Blaue", der mit "seriöser Voraussage" nicht viel gemeinsam hat.

In 10 Stunden wird kaum jeder alle Aktien die er kaufen und verkaufen wollte handeln können. Alleine die Preisbildung braucht Zeit. Oft erzielt man bessere Preise, wenn man Bündel kauft und die ungewünschten Aktien daraus am Markt verkauft. Das dauert aber viel länger, als wenn man die Aktien auf normalen Weg erwirbt.

Meiner Meinung nach würde daher eine starke Verkürzung der Handelszeit das Ergbnis deutlich verschlechtern.
rabilein1

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von rabilein1 am 18.11.2019, 14:01 Uhr
#9
Es geht Prof. Mohr doch darum, ob die SCHLUSSKURSE der Wahlbörse nah am tatsächlichen Wahlergebnis liegen. Das heißt, dass das zwischenzeitliche Auf und Ab der Kurse für die Qualität einer solchen Börse irrelevant ist.
Alleine die Preisbildung braucht Zeit.
Das einzige "Problem" wäre doch nur, dass sich die Teilnehmer nicht andauernd umentscheiden würden / müssten.

Ein Beispiel: Ich glaube am Wahltag, dass Partei A 30% und Partei B 20% erhält und beide Parteien stehen in der Wahlbörse bei 25% (weil die anderen Teilnehmer beide Parteien bei 25% sehen), dann kaufe ich eben SOLANGE A-Aktien, wie der Kurs unter 30 ist und verkaufe B solange, wie sie über 20 stehen... Solange, bis mir das Geld bzw. die Aktien ausgehen.

Bisher schwankten die Kurse ja hauptsächlich deshalb, weil sich IM LAUFE DER ZEIT einzelne Parteien mal in ein besseres, mal in ein schlechteres Licht rückten. Letztendlich zählt aber immer nur das ERGEBNIS AM WAHLTAG und nicht die Stimmung in den Wochen zuvor.
isabell

RE: Interview mit Prof. Mohr auf ZEIT ONLINE

Von isabell am 18.11.2019, 16:47 Uhr
#10
Prognosys benötigt für das Betreiben der Plattform finanzielle Unterstützung durch Kooperationen mit Zeitungspartnern. Diese sind daran interessiert, über die Prognosen in der Wahlbörse mehrere Wochen vor der Wahl zu berichten.
Ich persönlich glaube nicht, daß sehr kurze Laufzeiten für die Prognosequalität förderlich sind.
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