Einloggen

Passwort vergessen?

oder

Connect with Facebook

Noch nicht angemeldet?

Melde dich jetzt an und werde Teil der Prognose!

Kostenlos registrieren

Sicher zahlen mit Paypal

PayPal-Bezahlmethoden
PayPal ist der Online-Zahlungsservice, mit dem Du bei uns sicher, einfach und schnell bezahlen kannst — und das kostenlos.

Forum » Schicksalswahlen im Südwesten

Beitrag 1 bis 1 von 1 Beiträgen
Administrator

Schicksalswahlen im Südwesten

Von Administrator am 26.03.2011, 15:49 Uhr
#1

Die Wahl in Baden-Württemberg ist seit langem die wichtigste, weil nicht nur die 58 jährige Vorherrschaft der CDU auf dem Spiel steht. Auch die Position von Westerwelle, vielleicht sogar die von Merkel könnte Schaden nehmen, denn das entscheidende Thema ist jetzt die Atomdebatte geworden.

Die aktuellen Voraussagen von Umfragen und Wahlbörsen zeigen folgendes Bild:
Bis auf eine Außenseiter-Umfrage der Uni Freiburg sehen die anderen sechs Umfragen in Baden-Württemberg die Koalition aus Grünen und SPD zwischen 1,5% und 5% vorn. In der Wahlbörse hat Grün/Rot derzeit einen Vorsprung von 5%. Das bedeutet eine Schlüsselposition für die Linke. Kommt sie in den Landtag, wird es für Schwarz/Gelb auf keinen Fall reichen, für die Grün/Rote Koalition aber wohl auch nicht. Interessant ist auch die Frage, ob die Grünen oder die SPD auf Platz 2 landen und damit eventuell den Ministerpräsidenten stellen. In den Prognosen steht es 5:2 für die Grünen, bei einem Gleichstand.

Hier nun die Prognosen der Wahlbörse (Samstag 14 Uhr) und in Klammern der Durchschnitt der vier großen Umfrageinstitute.
Es führt die CDU mit 35,9% (38,3%), dahinter folgen die Grünen mit 23,6% (24,5%) knapp vor der SPD mit 23,1% (22,9%). Weit dahinter liegen die FDP mit 5,9% (5,1%) sowie die Linken mit 5,2% (4,3%). Diese beiden Parteien müssen daher um den Einzug ins Parlament bangen. An der Wahlbörse sind jedoch die Spannweiten für die Einschätzungen der Parteien einen Tag vor der Wahl immer noch relativ groß. Das ist ein deutliches Zeichen für eine starke Unsicherheit bei den Teilnehmern. Selbst wenn man die üblichen Fehlerquoten bei Wahlprognosen mit einkalkuliert, wird die Schwarz/Gelbe Regierungskoalition nur noch geringe Chancen haben. Kaum höher ist die Wahrscheinlichkeit für einen halben Wechsel, nämlich eine Koalition von Schwarz/Grün oder Schwarz/Rot. Die Zeichen deuten vielmehr stark auf einen vollständigen Wechsel hin.

Dagegen ist es in Rheinland-Pfalz weniger spannend. Die SPD wird ihre Alleinregierung verlieren, bleibt aber an der Spitze mit 37,0% (37,7%). Nicht weit dahinter steht die CDU mit 33,1% (35,3%). Mit deutlichem Abstand sind die Grünen mit 13,1% (12,3%) an dritter Stelle platziert. Sie waren allerdings vorher nicht im Landtag vertreten. Wie im Nachbarland müssen die FDP mit 5,7% (5%) und vor allem die Linke mit 5,1% (4%) wieder zittern. In Rheinland Pfalz wird es daher eine deutliche Mehrheit für Rot/Grün geben.

Auch wenn die CDU in Baden-Württemberg und die SPD in Rheinland-Pfalz fast gleich viel Stimmenanteile erhalten werden, wird dieses wohl sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Ministerpräsident Beck kann seine über 16 Jahre andauernde Amtszeit fortsetzen, während für den Ministerpräsidenten Mappus nach gut einem Jahr wahrscheinlich das Amtsende droht.

Beitrag 1 bis 1 von 1 Beiträgen