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Forum » Alternative für Deutschland (AfD)

Beitrag 5761 bis 5770 von 5787 Beiträgen
emheld

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von emheld am 01.06.2019, 18:21 Uhr
#5761
Ich wäre mit Prognosen darüber vorsichtiger. Temporär hast du sicher Recht. Aber ich vermute, daß deren Wähler derzeit eher demotiviert sind. Ob das auch in Zukunft so bleiben wird, wage ich zu bezweifeln, auch wenn es wünschenswert wäre ;)
revolutz

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von revolutz am 01.06.2019, 18:35 Uhr
#5762
Es gibt eine neue FORSA-Umfrage, die richtig reinknallt:
http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm
rabilein1

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von rabilein1 am 03.06.2019, 23:39 Uhr
#5763
Es gibt eine neue FORSA-Umfrage, die richtig reinknallt:
http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm

Was meinst du mit "richtig reinknallt"? SPD? AfD?

Zurzeit hat doch Niemand ein richtiges eigenes Profil. Da profitiert jeder eher von den Dummheiten der Anderen. Glück bzw. Pech eigentlich nur, dass alle zusammen immer hundert Prozent ergeben müssen. Sonst wären alle Parteien einstellig...

Heuss, Genscher, Adenauer, Strauß, Brandt, Schmidt, um mal quer durch alle Volksparteien zu gehen ... wo gibt denn heutzutage noch solche staatsmännischen Poliker? - Zu wem soll man denn noch Vertrauen haben? Da ist es kein Wunder, wenn die eine Partei wie die AfD zweistellige Ergebnisse erzielt.
Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 19.08.2019, 23:57 Uhr
#5764
Stichwort Vertrauen:
Gerade kam in der ARD eine sehr sehenswerte Story über die Treuhand. Die dort gemachten Erfahrungen der ehemaligen DDR-Bürger haben sich sicher tief in das kollektive Bewusstsein eingeprägt.

Das Vertrauen in viele Politiker ist nach meiner Einschätzung in der heutigen Zeit deutlich schwächer, als wie es in großen Teilen der Bevölkerung früher noch vorhanden war.
Nur mal ein ganz kleines Beispiel von vielen: Als die D-Mark abgeschafft wurde, versprach man den Bürgern in Deutschland, dass kein Land für die Schulden eines anderen haften würde.
Was daraus inzwischen geworden ist, ist bekannt. Und da braucht man sich doch nicht zu wundern, dass viele Menschen immer mehr das Vertrauen in die Politiker der Parteien verlieren, die es in Deutschland schon länger als die AfD gibt.



revolutz

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von revolutz am 20.08.2019, 15:42 Uhr
#5765
Viele, die jetzt in der AfD ihr Unwesen treiben, haben doch seit Jahrzehnten selbst in den großen Parteien für diesen Vertrauensverlust gesorgt. Alexander Gaulands Rolle im Kabinett des CDU-MP Walter Wallmann ist sogar in einem Roman verewigt worden - Finks Krieg von Martin Walser.
emheld

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von emheld am 20.08.2019, 17:53 Uhr
#5766
Und da braucht man sich doch nicht zu wundern, dass viele Menschen immer mehr das Vertrauen in die Politiker der Parteien verlieren,


Was für ein Quatsch. Jedes Land hat die Politiker, die es verdient. Im wahrsten Sinne selbstgewähltes Schicksal....

Und eigentlich haben wir dabei nichtmal schlecht abgeschnitten.
Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 21.08.2019, 21:39 Uhr
#5767
Jedes Land hat die Politiker, die es verdient. Im wahrsten Sinne selbstgewähltes Schicksal....


Ihren ersten Satz würde ich anders formulieren. Wenn Wähler mit der Arbeit von Parteien unzufrieden sind, dann wenden sie sich häufig von diesen Parteien ab und wählen andere Parteien.

Infratest Dimap Ländertrend Sachsen Juli: "Für die AfD setzt sich der Trend zur zunehmenden Kompetenzzuschreibung durch die Bürger fort. Die Partei gewinnt in allen Politikfeldern teils deutlich an Vertrauen hinzu. Im Bereich der Asyl- und Flüchtlingspolitik rangiert die AfD nach einem Plus von 8 Punkten mit 22 Prozent erstmals vor der CDU. Auffällig ist hier der Unterschied zwischen Männern und Frauen: Während bei Männern 30 Prozent auf die AfD setzen und 18 Prozent auf die CDU, ist es bei Frauen umgekehrt (AfD: 14 Prozent, CDU: 22 Prozent). Ähnlich ausgeprägt wie im Feld Migration ist der Kompetenzzuwachs der AfD im Bereich der Inneren Sicherheit (23 Prozent, +9), wo sie merklich an die CDU heranrückt und mehr Vertrauen bindet als Linke, SPD, Grüne und FDP zusammen."

https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundeslaender/sachsen/laendertrend/2019/juli/
emheld

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von emheld am 22.08.2019, 13:10 Uhr
#5768
Wenn Wähler mit der Arbeit von Parteien unzufrieden sind, dann wenden sie sich häufig von diesen Parteien ab und wählen andere Parteien.

In diesem Satz klingt mir zuviel "Die" und "Wir" mit.

Ich kann den Satz eigentlich nur abgewandelt wiederholen : Wenn den Sachsen die AfD zusagt, dann haben sie auch die AfD verdient. Ob sie damit Zufriedener werden, bleibt abzuwarten ;)
Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 29.09.2019, 02:02 Uhr
#5769
"Für den Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter zeigen die Zahlen, dass die Partei sich vor allem aus Menschen speist, die vorher in keiner Partei aktiv waren: „Das bestätigt das Phänomen, dass es der AfD gelingt, Menschen zu mobilisieren, die sich bisher nicht vertreten gefühlt haben. Die sich sagen: Endlich gibt es jemanden, der sagt, was ich denke.“ Die Mitgliederzahlen bestätigen damit einen Trend, der sich auch in den jüngsten Landtagswahlen gezeigt hat: In Sachsen waren von den etwa 600.000 Wählern der AfD 250.000 ehemalige Nichtwähler."
"Eine Anfrage bei der AfD ergab, dass laut deren eigener Erhebung 82 Prozent der Parteimitglieder zuvor keiner anderen Partei zugehörig gewesen sein sollen. Auf die großen Parteien (darunter übrigens auch die SED) verteilen sich die vorherigen Mitgliedschaften laut AfD wie folgt:"

CDU 6,23% SPD 3,30% FDP 2,03% SED 1,77% CSU 1,24% Grüne 0,63%

Linke 0,57%

https://www.cicero.de/innenpolitik/alternative-fuer-deutschland-afd-mitglieder-cdu-csu-spd-linke-fdp-sed-gruene
rabilein1

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von rabilein1 am 01.10.2019, 09:31 Uhr
#5770
Das bestätigt das Phänomen, dass es der AfD gelingt, Menschen zu mobilisieren, die sich bisher nicht vertreten gefühlt haben. Die sich sagen: "Endlich gibt es jemanden, der sagt, was ich denke.“

Es nützt ja nichts, wenn jemand nur das sagt, was ich denke. Er muss auch tun, was ich will.

Hat eigentlich die AfD schon mal irgendwo mitregiert? Konnten die überhaupt jemals den Wählerwillen in die Tat umsetzen?

Hier wird immer auf eine Partei "eingeprügelt", von der man sich fragt: Was haben die eigentlich verbockt? Für welche konkreten Entscheidungen sind die verantwortlich?

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