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Forum » Alternative für Deutschland (AfD)

Beitrag 5811 bis 5820 von 5832 Beiträgen
FWHH

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von FWHH am 04.11.2019, 17:41 Uhr
#5811
... die Ansprüche ihrer fremdenfeindlichen Wähler erfüllen müssen...

Was heißt eigentlich immer dieses "fremdenfeindlich"?

In anderen Ländern sind demnach ganze Regierungen "fremdenfeindlich", weil ihnen in erster Linie das Wohl der "eigenen" Bevölkerung am Herzen liegt.

Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt folgenden Eid: "Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen..."

Ist dieser Eid dann auch "fremdenfeindlich", nur weil er nicht den ganzen Rest der Menschheit miteinschließt?


Sorry, aber diese ewige Verharmlosung der rechtsradikalen AFD soll diese Leute doch nur Salonfähig machen und das sind sie nun wirklich nicht!

Einer Regierung kann selbstverständlich das Wohl ihrer Bevölkerung am Herzen liegen, ohne das sie fremdenfeindlich ist. Das versteht sich von selbst.

Die AFD sagt im eigenen Wahlprogramm, das der Islam nicht zu Deutschland gehört (im Wahlprogramm zur Landtagswahl in Thüringen z.B.) und benimmt sich damit nicht nur fremdenfeindlich, sondern stellt sich auch gegen unsere Verfassung, die die Religionsfreiheit in unserem Land garantiert (für das Wohl unserer Bevölkerung trägt sie damit auch nicht bei...).


Und wenn Herr Gauland eine SPD-Politikerin mit Migrationshintergrund in Anatolien "entsorgen" möchte und dafür Beifall von Meuthen und Co bekommt, ist das ohne wenn und aber fremdenfeindlich. Genau wie die Aussagen von Gauland, das angeblich niemand den Fußballer Boateng als Nachbarn haben möchte.

Frau von Storch möchte auf Frauen und Kinder an der Grenze schießen lassen (https://www.stern.de/politik/deutschland/beatrix-von-storch--afd-vize-will-frauen-und-kinder-an-grenze-mit-waffengewalt-stoppen-6675606.html)
und Frau Weidel redet 2018 im Bundestag von "Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse" und meint damit Flüchtlinge, die Asyl bei uns beantragen. Das sind alles fremdenfeindliche Aussagen, die nichts mit dem Wohl der eigenen Bevölkerung zu tun haben...

Fremdenfeindlichkeit gab es bei uns immer schon und wird es leider auch immer geben. Die AFD instrumentalisiert diese Fremdenfeindlichkeit zum Gewinn von Wählern (rechter Populismus gepaart mit rechter Radikalität halt) und das ist in meinem Demokratieverständnis nicht nur sehr weit rechts, sondern auch noch ziemlich schäbig!
Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 04.11.2019, 20:57 Uhr
#5812
@FWHH
Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

"Der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer hält den Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" für falsch. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt.
Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland"

https://www.diepresse.com/5389728/seehofer-islam-gehort-nicht-zu-deutschland

Ergänzend kann man auch sagen. Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland.

Und:

"Horst Seehofer bekommt viel Zuspruch für seine Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. 76 Prozent der Deutschen stimmen ihm zu."

https://www.welt.de/politik/deutschland/article174691833/Islam-Aussage-76-Prozent-der-Deutschen-stimmen-Horst-Seehofer-zu.html


Wenn die AfD deshalb sagt, der Islam gehört nicht zu Deutschland, dann teilt sie damit die Meinung auch der CSU und von mehr als 3/4 der Bürger. Mehrheiten sollte man als Demokrat respektieren.
FWHH

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von FWHH am 05.11.2019, 23:05 Uhr
#5813
@FWHH
Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

"Der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer hält den Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" für falsch. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt.
Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland"

https://www.diepresse.com/5389728/seehofer-islam-gehort-nicht-zu-deutschland

Ergänzend kann man auch sagen. Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland.

Und:

"Horst Seehofer bekommt viel Zuspruch für seine Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. 76 Prozent der Deutschen stimmen ihm zu."

https://www.welt.de/politik/deutschland/article174691833/Islam-Aussage-76-Prozent-der-Deutschen-stimmen-Horst-Seehofer-zu.html


Wenn die AfD deshalb sagt, der Islam gehört nicht zu Deutschland, dann teilt sie damit die Meinung auch der CSU und von mehr als 3/4 der Bürger. Mehrheiten sollte man als Demokrat respektieren.


Und wie verträgt sich das mit der verfassungsrechtlich verbrieften Religionsfreiheit in unserem Land?

Was gehört denn zu Deutschland? Nur Menschen christlichen Glaubens? oder auch noch Menschen jüdiscchen Glaubens und Menschen hinduistischen Glaubens? Was ist mit Atheisten? Was mit all den diversen Sekten? Gehören die zu Deutschland?

Meine Antwort ist dabei klar: Wir haben Religionsfreiheit, jeder kann bei uns die Religion wählen, die er möchte. Was man nicht darf, regelt einzig das Strafgesetzbuch und der menschliche Anstand!

Die Ausgrenzung einer Religion ist nicht durch unsere Verfassung gedeckt. Im übrigen werden damit auch die >99% der Moslems, die friedlich mit uns zusammen leben ausgegrenzt!

Daher ist die Aussage von Seehofer genauso Unsinn wie die Aussage im AFD-Wahlprogramm. Und die Verfassung wiegt auch mehr als jede Meinungsumfrage!
rabilein1

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von rabilein1 am 06.11.2019, 06:37 Uhr
#5814
Sorry, aber diese ewige Verharmlosung der rechtsradikalen AFD soll diese Leute doch nur salonfähig machen und das sind sie nun wirklich nicht!

Obiges Zitat hört sich nach einem Vorurteil / einer Vor-Verurteilung an.

Ich finde es ja auch schade, dass die AfD sich in eine völlig andere Richtung entwickelt hat, als die, die ursprünglich als "Alternative" vorgesehen.

Aber auch andere Parteien entwickelten weg sich von ihrem Ursprung (wenn ich z.B. an Hartz4 denke - sowas hätte ich eher den "Rechten" zugetraut)

Apropos "links" und "rechts": Ist so eine Aufteilung überhaupt noch zeitgemäß? Verläuft die GRENZE (Stichwort: Ausgrenzung) nicht schon längst woanders, als zwischen "Deutschen" und "Fremden"?

Den Gründern der AfD ging es in erster Linie um Wirtschaftsthemen. Das ist (leider) irgendwann untergegangen, weil sie die falschen Leute an Bord genommen haben. Jetzt habe ich gelesen, die AfD sei gegen die Abschaffung des Bargeldes. Was sagen die anderen Parteien dazu? Steht sowas überhaupt zur Diskussion?


Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 06.11.2019, 13:28 Uhr
#5815
Daher ist die Aussage von Seehofer genauso Unsinn wie die Aussage im AFD-Wahlprogramm. Und die Verfassung wiegt auch mehr als jede Meinungsumfrage!


Die Aussage von Herrn Seehofer ist sicher kein Unsinn, ebenso nicht die Meinung von 75% der Bürger.
Sie schränkt auch nicht die Religionsfreiheit ein, die völlig selbstverständlich ist. Demzufolge ist hier auch Ihr Hinweis auf die Verfassung nicht relevant.

PS:
Ich würde es gut finden, wenn für alle in unserer Gesellschaft unser Grundgesetz immer an erster Stelle stehen würde und erst dahinter religiöse Regeln.

Und zu so einer Gesellschaftsordnung sollte sich Deutschland auch nicht langfristig entwickeln. Deshalb liegt auch Herr Seehofer und die AfD hier richtig.

"Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammed anstreben."

Aussage mit 32 Prozent Zustimmung"

https://www.br.de/nachricht/emnid-studie-tuerken-koran-grundgesetz-100.html
Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 21.11.2019, 22:08 Uhr
#5816
Civey hat vor einigen Tagen eine ganz interessante Frage gestellt.
Welche Partei vertritt am ehesten die Interessen der sogenannten Mittelschicht?

Dabei kam folgendes repräsentatives Ergebnis raus.
Union 21,1%
AfD 19,6%
FDP 15,8%
Grüne 11,0%
SPD 10,1%
Linke 4,7%
Eine andere 0,9%
Keine 11,7%
Weiß nicht 5,1%

Bemerkenswert und für mich nicht überraschend, wie schwach doch in Summe hier ROT/ROT/Grün abschneidet (nur ca.26%)
FWHH

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von FWHH am 22.11.2019, 23:55 Uhr
#5817
Civey hat vor einigen Tagen eine ganz interessante Frage gestellt.
Welche Partei vertritt am ehesten die Interessen der sogenannten Mittelschicht?

Dabei kam folgendes repräsentatives Ergebnis raus.
Union 21,1%
AfD 19,6%
FDP 15,8%
Grüne 11,0%
SPD 10,1%
Linke 4,7%
Eine andere 0,9%
Keine 11,7%
Weiß nicht 5,1%

Bemerkenswert und für mich nicht überraschend, wie schwach doch in Summe hier ROT/ROT/Grün abschneidet (nur ca.26%)


Hat Civey eine online-Umfrage gemacht oder wie kommen die auf dieses "repräsentative" Umfrageergebnis?

Das jeder fünfte Deutsche glaubt, das die AFD die Interessen der Mittelschicht am besten vertritt, halte ich für ziemlich lächerlich, wenn man bedenkt, das die AFD vermehrt zum Boykott auch deutscher Unternehmen (ALDI wegen Herbststernen, Donaukurier, Ferrero wegen einem Satirebeitrag, Bio-Supermärkte, türkischer Supermärkte z.B.) aufgerufen hat, wie es jetzt gar der Vorsitzende Meuthen im Fall VW macht:

https://www.merkur.de/politik/afd-parteitag-joerg-meuthen-hallenname-verdeckt-vw-volkswagen-partei-beklagt-zr-13236011.html

Niemand, der seine Wähler aufruft, Unternehmen zu boykottieren, die in unserem Land tätig sind und Arbeitsplätze schaffen, hat die Interessen der deutschen Mittelschicht im Sinn!
rabilein1

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von rabilein1 am 23.11.2019, 11:42 Uhr
#5818
Wer ist denn mittlerweile überhaupt "Mittelschicht"? Es wird doch allenthalben gesagt, dass die Mittelschicht immer dünner wird, und es bald nur noch die "Gewinner" und die "Abgehängten" gibt.
Und wenn viele der Abgehängten sowie einige der Gewinner, die ihre Felle davonschwimmen sehen, die AfD wählen, dann kommt man eben auf die 20 Prozent.
Trader

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von Trader am 23.11.2019, 13:01 Uhr
#5819
Hat Civey eine online-Umfrage gemacht oder wie kommen die auf dieses "repräsentative" Umfrageergebnis?


Ja, haben Sie. Ich habe bei der Abstimmung dieser Frage ebenfalls teilgenommen.
Warum die AfD dort auf so hohe Werte kommt, kann ich mir z.B. auch mit den Umbrüchen in der Automobilindustrie (Stichwort massiver Arbeitsplatzabbau), den sozialistischen Kollektvivierungsphantasien von SPD Mitgliedern, die AfD Kritik an der EZB Politik, auch bzgl. Negativzinsen, etc. erklären. Der AfD Slogan "JA zum Diesel" hat sicherlich auch sehr viel Unterstützung in der Bevölkerung.
FWHH

RE: Alternative für Deutschland (AfD)

Von FWHH am 23.11.2019, 14:07 Uhr
#5820
Hat Civey eine online-Umfrage gemacht oder wie kommen die auf dieses "repräsentative" Umfrageergebnis?


Ja, haben Sie. Ich habe bei der Abstimmung dieser Frage ebenfalls teilgenommen.
Warum die AfD dort auf so hohe Werte kommt, kann ich mir z.B. auch mit den Umbrüchen in der Automobilindustrie (Stichwort massiver Arbeitsplatzabbau), den sozialistischen Kollektvivierungsphantasien von SPD Mitgliedern, die AfD Kritik an der EZB Politik, auch bzgl. Negativzinsen, etc. erklären. Der AfD Slogan "JA zum Diesel" hat sicherlich auch sehr viel Unterstützung in der Bevölkerung.


Online-Umfragen sind nicht repräsentativ. Wie könnten Sie auch? Online gibt es viel mehr rechte und rechtsradikale als offline. Wer kontrolliert, das die Teilnehmer zufällig ausgewählt werden und das keiner doppelt abstimmt etc.?

Der angebliche Arbeitsplatzabbau(haben Sie eigentlich genaue Zahlen dazu? Ich kenne keine...) in der Autoindustrie hätte vor allem die deutsche Autoindustrie selber verschuldet, die viel zu spät erkannt hat, das der Verbrennungsmotor keine Zukunft hat und wie gesagt, auch die AFD trägt zum Arbeitsplatzabbau bei, wenn sie zum Boykott von VW aufruft!

Im übrigen werden in Brandenburg und Berlin z.B. dank der dort verantwortlichen Politiker gerade ca. 10.000 Arbeitsplätze durch eine neu entstehende Tesla-Fabrik, die zukunftsfähige Autos mit Elektromotoren dort bauen wird, entstehen!

Brandenburg ist übrigens das Bundesland, im dem ganz aktuell der Verfassungsschutz mal wieder einen AFD-Politiker als rechtsextrem einstuft:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/afd-in-brandenburg-verfassungsschutz-stuft-politiker-in-werneuchen-als-rechtsextrem-ein/25256674.html

Solche Leute haben sicher keine Lösungen, die gut für den deutschen Mittelstand sind, im Gegenteil!
Beitrag 5811 bis 5820 von 5832 Beiträgen